BOFA arbeitet an der Erfüllung der Vision 2032, bevor die Zeit abläuft

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Watt-a-waste

Worum geht es bei dem Projekt?

Das Watt-a-waste-Projekt ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit im Ostseeraum (Südseeraum) und entspringt dem Bedürfnis der Region, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Das Projekt arbeitet daran, die Integration der Energieerzeugung auf der Basis von Abfallfraktionen, die schwer wiederverwendbar oder recycelbar sind, durch fortgeschrittenere Energietechnologien als die konventionelle Müllverbrennung zu ermöglichen.

WAW konzentriert sich auf die Entwicklung und Erprobung fortschrittlicher Technologien, die durch Pilotversuchsanlagen in regionale und lokale Energiesysteme integriert werden können. Die Installationen sollen als Versuchsanlagen dienen, um die problematischen Fraktionen, die unter anderem BOFA im Alltag handhabt, wie zum Beispiel schwer trennbare Kunststofffraktionen, zu verarbeiten.

Durch drei Pilotversuche wird WAW die Potenziale zweier verschiedener Energietechnologien sowie die Möglichkeiten untersuchen, die in fortschrittlichen Vorbehandlungsmethoden auf Basis sowohl biologischer als auch physikalischer Verfahren liegen. Durch die drei Pilotversuche strebt WAW an, eine Energieproduktion mit möglichst geringen CO2-Emissionen und reinsten möglichen Restprodukten zu ermöglichen.

Bei den beiden Energietechnologien handelt es sich um eine Technologie zur trockenen Reformierung bei relativ niedrigen Temperaturen bzw. um eine plasmagasbasierte Technologie.

BOFAs Rolle im Projekt besteht teils darin, relevante Abfallfraktionen zu identifizieren und bereitzustellen, die als Ausgangsmaterialien für die Versuche genutzt werden können, teils darin, die Potenziale und Herausforderungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene bei der Nutzung der Energietechnologien zu identifizieren und zu handhaben, und teils darin, die Zusammenarbeit und den Dialog über Abfallfraktionen und Behandlungsmethoden über Grenzen hinweg zu fördern.

Welchen Nutzen bringt das BOFA und Bornholm?

Als Teil der Vision 2032 / Zero Waste Bornholm wird BOFAs bestehende Müllverbrennungsanlage am Almegårdsvej in Rønne stillgelegt, und während die Vision und das Ziel von BOFA darin bestehen, dass so viel Abfall wie möglich entweder lokal oder drüben wiederverwendet und recycelt wird, kann eine fortschrittliche Energietechnologie zur Energieerzeugung aus verschiedenen Gründen im Energiesystem Bornholms von Interesse sein.

Die Entwicklungsarbeit im Bereich von Energietechnologien auf Basis von Abfallfraktionen, für die BOFA sowie das nationale und internationale Abfallentsorgungsumfeld keine Wiederverwendungs- oder Recyclingmethoden finden können, ist wichtig zu erforschen. Dies liegt zum einen daran, dass die Energieproduktion der umwelt- und gesellschaftspolitisch sinnvollste Weg sein kann, mit diesen Fraktionen umzugehen, und zum anderen daran, dass WAWs Perspektive weniger dezentrale regionale und lokale Produktionseinheiten umfasst, was zu Bornholms Situation als kleine und relativ isolierte Inselgemeinschaft passt.

Der Bedarf des Projekts an einer tiefer gehenden Untersuchung spezifischer Abfallfraktionen kann BOFA wichtige Informationen und Erkenntnisse darüber liefern, welche Möglichkeiten für die Handhabung schwieriger Abfallfraktionen bestehen, sowie potenzielle grenzüberschreitende Kooperationen aufdecken und somit weiter zur Verwirklichung der Vision 2032 beitragen.

Koordinator/Partner

Koordinator: Technische Universität Danzig (PL), die für die Ausarbeitung von Versuchen zur Trockenreformierungstechnologie zuständig ist.

Weitere Partner: Klaipeda University (LT), Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (DE), Gumeko sp. z o.o. (PL), Linnaeus University (SE), SweHeat and Cooling (SE) und BOFA (DK).

Projekttyp Interreg Südlicher Ostseeraum

Laufzeit: 36 Monate